Osteopathie2016-11-15T10:03:18+00:00

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine manuelle Form der Medizin. Entwickelt wurde sie Mitte des 19.  Jahrhunderts von dem amerikanischen Arzt Dr. A. T. Still. Das Ziel der Osteopathie ist das  Erkennen von Funktionsstörungen im Körper sowie deren Behandlung unter ganzheitlichen Gesichtspunkten. Diagnose und Therapie erfolgen mit spezifischen osteopathischen Techniken. Das Ziel des Osteopathen ist das Aufspüren und die Korrektur der eigentlichen Ursachen. Die Osteopathie lässt sich in drei Teilbereiche unterteilen: Parietale Osteopathie: Behandlung der Muskulatur und der Gelenke Craniosacrale Osteopathie: Behandlung der Schädelknochen und des Nervensystems. Viszerale Osteopathie: Behandlung der Inneren Organe.

Die Behandlung

Die Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese).

Erleichternd sind hierfür auch Befunde aus der klinischen Diagnostik wie Röntgenbilder oder Laborwerte.

Nach der Anamnese erfolgen Diagnose und Therapie ausschließlich mit den Händen. Der Osteopath kann bei der Untersuchung das menschliche Gewebe Schicht für Schicht ertasten. So spürt er Bewegungseinschränkungen und Spannungen auf, die er mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandelt.

Stößt der Osteopath dabei an die Grenzen seiner Behandlungsmöglichkeiten, wird er seinen Patienten zum Facharzt oder Fachtherapeuten weiterschicken. Osteopathie ist eben keine Alternativmedizin, sondern eine die Schulmedizin sinnvoll ergänzende Form der Medizin.

Dauer einer Behandlung

Eine Behandlung dauert in der Regel 50 Minuten. Diese Zeit ist nötig, um Ihren Körper ohne Stress ausführlich zu untersuchen und ganzheitlich zu behandeln. Der Körper kann etwa zwei bis drei Wochen lang auf eine osteopathische Behandlung reagieren, so dass eine erneute Behandlung meist erst nach dieser Zeit sinnvoll ist.

Jede neue Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt. In der Regel sind drei bis fünf Behandlungen erforderlich. Der genaue Verlauf ist jedoch von dem individuellen Einzelfall abhängig.

Die Kosten

Abgerechnet wird nach der Gebührenverordnung der Heilpraktiker (GebüH). Es wird stets nur der Beihilfesatz abgerechnet. Somit werden die Kosten i. d. R. zu 100% übernommen (Privatpatienten/ Beihilfepatienten). Bei Patienten mit einer Zusatzversicherung (Heilpraktikerkostenerstattung) werden die Kosten je nach Vertrag zum Großteil übernommen. Immer mehr Krankenkassen erkennen die Osteopathie als erfolgreiche Behandlungsform an. Hier finden Sie eine Liste gesetzlicher Krankenkassen, die osteopathische Leistungen anteilig erstatten.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Seite. (siehe Kontakt)

Welche Erkrankungen sind behandelbar

Störungen des Bewegungsapparates sowie funktionelle Beschwerden der inneren Organe und des kranialen Systems.

Die Osteopathische Therapie soll hierbei nicht die schulmedizinische Behandlung ersetzen und keinesfalls als Allheilmittel betrachtet werden. Eine Zusammenarbeit und der fachliche Austausch mit behandelnden Ärzten / Kinderärzten und anderen Therapeuten zum Erarbeiten einer effektiven Versorgung des Patienten ist wünschenswert.

Warum brauchen Osteopathen eine Heilpraktiker-Zulassung?

In Deutschland dürfen nur Ärzte und Heilpraktiker selbständig als Osteopathen praktizieren. Masseure oder Physiotherapeuten, die nicht zugleich Arzt oder Heilpraktiker sind, benötigen hierzu die Verordnung eines Arztes.

Was unterscheidet Osteopathie von osteopathischen Techniken?

Die Osteopathieausbildung in Deutschland ist eine 5-6 jährige berufsbegleitende Ausbildung, die in anerkannten Schulen stattfindet. Daneben gibt es auch die Möglichkeit, Teilgebiete der Osteopathie in Einzelkursen in relativ kurzer Zeit zu erlernen. Da der Begriff „Osteopathie“ in Deutschland nicht geschützt ist, kann es große qualitative Unterschiede zwischen den einzelnen Therapeuten geben. Eine Therapeutenliste, die Ihnen bei der Suche nach einem kompetenten Osteopathen hilft, finden Sie unter www.osteokompass.de oder auf den Seiten der unterschiedlichen Verbände.

Was kann man selbst zu einer Verbesserung / Heilung beitragen?

Meiner Meinung nach basiert Gesundheit auf den folgenden 5 tragenden Säulen:

  • ein intakter Körper
  • eine intakte Seele
  • eine ausgewogene Ernährung
  • ausreichend Bewegung
  • ausreichende Regeneration (Pausen, Urlaub, Schlafkontingent)

An jedem dieser Aspekte lässt sich arbeiten! Gerne helfe ich Ihnen, bzw. meine Partner dabei weiter!