Privates Umfeld2016-11-15T10:07:58+00:00

Privates Umfeld

Kinder und Jugendliche durchlaufen permanent neue Entwicklungsphasen – geistig wie auch körperlich. All diese Phasen bedürfen einer aufmerksamen Beobachtung und verständnisvollen Begleitung.

Unsere osteopathische Behandlung kann Kindern und Jugendlichen bei einer Vielzahl von Beschwerden helfen – z.B. bei einem Paukenerguss, Zähneknirschen, Problemen am Bewegungsapparat sowie Wachstumsschmerzen.

Der menschliche Körper verliert mit zunehmendem Alter an Selbstheilungskräften und die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit nimmt ab. Chronische Beschwerden körperlicher Natur, wie z.B. Schulter- und Rückenbeschwerden, gehören oft zum Alltag dazu.

Altersbedingte Einschränkungen in der Bewegungsfähigkeit können mit einer osteopathische Behandlung oft gemindert werden. Durch das Mobilisieren der Gelenke können vielfach auch über mehrere Jahre manifestierte Verspannungen gelöst und strukturell bedingte Schmerzen gelindert werden.

Der Weg auf die Welt ist schon recht schwierig zu bewältigen und für das Kind sind einige Barrieren zu nehmen. Es kann dadurch zu Dysbalancen im Bereich der Wirbelsäule oder im Kopfbereich kommen. Das zeigt sich dann durch Asymmetrien des Schädels oder auch Stillproblemen, beständigem Schreien und Ähnlichem. Hier kann man mit der Osteopathie sehr gut regulierend einwirken.

Die Osteopathie für Säuglinge und Kinder ist eine Spezialisierung innerhalb der Osteopathie. Sie bedarf einer postgraduierten Zusatzausbildung, findet also im Anschluss an eine osteopathische Ausbildung statt. Im Regelfall sind das wenigstens 400 Stunden an zusätzlicher Ausbildungsdauer, in denen Wissen um die sensorische, emotionale und neurologische Entwicklung eines Kindes sowie die spezielle Kinderpathologie erlernt wird. Erst mit diesem umfassenden Wissen ist eine adäquate osteopathische Behandlung auch bei Säuglingen und Kindern möglich.

Osteopathie findet auch ohne Worte störende Veränderungen und gerade für Säuglinge und Kinder ist Osteopathie eine angenehme, einfühlsame und sanfte Therapie, die ein Umfeld schafft, das die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers anregt und hilft, die durch äußere Einflüsse erzwungenen Veränderungen wie Störungen, Restriktionen oder Fehlstellungen zu korrigieren und aufzulösen.

Säuglinge und Kinder reagieren in der Regel sehr gut und schnell auf eine osteopathische Behandlung, so dass oftmals nur ein bis zwei Behandlungen ausreichen.

Bei Babys z.B. entstehen Funktionsstörungen meist durch den Druck und die Enge im Mutterleib und Geburtskanal. Häufig kommt es zu Verschiebungen der noch nicht fest verbundenen Schädelknochen sowie craniosacrale Fehlstellungen, die dann auf Nerven und Gefäße einwirken.

Vom Säugling, über Klein- bis hin zum Schulkind kann es die unterschiedlichsten Indikationen* geben, so z.B.:

  • Schluck- und Saugstörungen
  • Kieferfehlstellungen
  • Schädelasymmetrien
  • Skoliosen
  • funktionelle Veränderungen der Wirbelsäule
  • Hüftdysplasien
  • vegetative Störungen
  • Schlafstörungen
  • Unruhe
  • “Schrei- und Spuckkinder”
  • Verdauungsstörungen
  • Koliken
  • Abwehrschwäche
  • Infektanfälligkeit
  • Allergien
  • Entwicklungsstörungen im motorischen Bereich
  • Entwicklungsstörungen im sprachlichen Bereich
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen
  • Koordinationsstörungen
  • Hyperaktivität
  • Kopfschmerzen
  • Wachstumsschmerzen
  • etc.

*Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.

Die Osteopathie kümmert sich während der Schwangerschaft um das Wohlbefinden der werdenden Mutter, um die Geburt günstig zu beeinflussen. Und speziell nach der Geburt kann sie bei auftretenden Beschwerden die passende Unterstützung und Hilfe für Mutter und Kind sein.

Das Wohlergehen und der Gesundheitszustand einer Schwangeren hat unmittelbaren Einfluss auf die Entwicklung des Kindes im Mutterleib, die Geburt sowie die Entwicklung des Kindes in den ersten Lebensjahren.

Die Gesundheit und das Wohlergehen der Schwangeren während der Schwangerschaft tragen sehr zu einer guten Geburt bei. Die Osteopathie kann Verspannungen, Blockierungen, Verklebungen beseitigen, damit sich das Kind ungehemmt entwickeln und das Gewebe der Mutter schonend dehnen kann.

Osteopathie kann auch bei Angstzuständen, Übelkeit, Rückenschmerzen, Schmerzen in den Beinen, Blockaden im knöchernen System, Inkontinenz etc. helfen, die Umstellung des Organismus unterstützend beeinflussen, Beweglichkeit im Bauchraum erhalten sowie Spannungen im Beckenbereich mildern.

So bietet die Osteopathie auch Möglichkeiten, die Geburt vorzubereiten. Sie kann die knöchernen und muskulären Strukturen im Becken auf den Geburtsvorgang vorbereiten und vorhandene Hindernisse für den Weg des Kindes durch den Geburtskanal beseitigen und dem Baby helfen, in die optimale Geburtsposition zu kommen.

Nach der Geburt kümmert sich die Osteopathie um die durch die Anstrengung der Geburt gestressten Körperregionen, löst alle Spannungen, unterstützt die Rückbildung und stellt das gesunde Gleichgewicht im Körper wieder her.

Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.

Was ist Osteopathie für Frauen?

Eigentlich ist diese Frage schnell beantwortet: es gibt nämlich keine eigene Osteopathie für Frauen!
Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Medizin, bei der man mit den Händen Funktionsstörungen des Körpers diagnostiziert und behandelt. Gemäß dem Prinzip“ Leben ist Bewegung“ beruht die Osteopathie darauf, dass alle Gewebe des Körpers frei beweglich sein müssen, damit der Organismus frei von Krankheiten ist. Solche Störungen der Funktion sind jedoch von der Schulmedizin lange Zeit nicht messbar, so dass die Patientinnen oft belächelt und nicht ernst genommen werden.
Erst wenn auch die Struktur des Körpers gestört ist, wird daraus eine schulmedizinisch diagnostizierbare Krankheit doch dann ist es oft zu spät, und es kommen starke Medikamente (Cortison, Antibiotika etc.) oder Operationen zur Anwendung.

Warum jetzt also Osteopathie für Frauen?

Der weibliche Organismus ist durch das komplexe Zusammenspiel des Vegetativen Nervensystems und des Hormonsystems besonders störanfällig. Das dauende Wechselspiel der verschiedenen Hormone verändert die Funktionsabläufe des ganzen restlichen Körpers.
Frauen reagieren darüber hinaus oft sehr stark auf vegetative Reize (z.B. Stress, Erregung, Trauer) und somatisieren (umwandeln in körperlich) diese manchmal auch in körperliche Symptome.
Durch die einfühlsame, empathische Betrachtung dieser ganzheitlichen Zusammenhänge und die meist sehr sanften Korrekturen, hat die Osteopathie besonders in dem Bereich der Behandlung von Frauen ihre Vorzüge.

Anwendungsbereiche* der Osteopathie für Frauen sind:

Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang natürlich alle Funktionsstörungen des Bereichs Gynäkologie/ Frauenheilkunde:

  • Menstruationsbeschwerden, Menstruationsschmerzen, Regelschmerzen
  • Unterleibsschmerzen, Bauchschmerzen
  • Endometriose
  • Kontaktschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Dyspareunie
  • Unfruchtbarkeit, Infertilität, Kinderwunsch
  • Schwangerschaftsbegleitung, Schwangerschaftsbeschwerden, Geburtsvorbereitung
  • Vernarbungen und Verwachsungen nach Operationen
  • Organsenkung/Viscerale Ptose, Inkontinenz
  • Beschwerden nach der Geburt

Osteopathie für Frauen ist jedoch nicht nur auf diesen Bereich beschränkt. Auch die nachfolgenden Beispiele sind mögliche Indikationen/Anwendungsgebiete:

  • chronische Blasenentzündung, wiederkehrende Blasenentzündungen
  • Nierenprobleme
  • Inkontinenz
  • Verdauungsstörungen (besonders wenn regelabhängig)

*Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.