Privates Umfeld2016-11-15T08:02:02+00:00

Privates Umfeld

Ein großer Teil der Bevölkerung in der industrialisierten Welt leidet an Osteoporose oder der Vorstufe Osteopenie. Der Körper baut mehr Knochenmasse ab als gewöhnlich. Daraus resultiert eine erhöhte Gefahr von Knochenbrüchen mit all den negativen Begleiterscheinungen, sowie einer schlechteren Knochenbruchheilung.

Landläufig meinen viele Menschen, dass Schonung das Mittel der Wahl ist – doch das ist grundlegend falsch. Um einem kontinuierlichen Abbau der Knochenmasse entgegen zu wirken, ist gezieltes körperliches Training sowie eine Schulung zum richtigen Verhalten im Alltag sinnvoll. Auch Knochengewebe ist trainierbar. Wählt man die richtige Stärke des Trainingsreizes, so kräftigt man sowohl die Muskeln als auch die Knochen. Neben dem Aufbau einer guten Basis des knöchernen Skeletts ist es vor allem wichtig, dass die Betroffenen einige Verhaltensweisen lernen, welche ihnen helfen, Fehlbelastungen im Alltag zu vermeiden. Ebenso ist es wichtig, Stürze zu verhindern oder wenigstens so abzumildern, damit die Knochen nicht brechen. Falls es doch einmal zu einem Knochenbruch kommt, ist es wichtig, die entstehenden Fehlbelastungen so gering wie möglich zu halten beziehungsweise zu vermeiden. Sowie eventuell damit einhergehende Schmerzen zu minimieren, bestenfalls sogar ganz zu verhindern.

Das angesprochene Training wird von uns so funktionell wie möglich gehalten, um den Körper möglichst optimal an die Alltagsbelastungen zu gewöhnen. Dazu gehören sowohl Übungen mit Hanteln und Gewichten als auch Kniebeugen und andere Übungen mit dem eigenen Körpergewicht als Übungswiderstand. Zum Alltagsmanagement gehören die Schulung von rückengerechtem Verhalten in diversen Situationen des täglichen Lebens wie die Wahrnehmung möglicher Gefahrenquellen.