Therapieformen2016-11-15T08:04:00+00:00

Therapieformen

Physiotherapie

Ein sehr wichtiger Bereich der Physiotherapie ist die Krankengymnastik.

Das Ziel der Krankengymnastik ist die Wiederherstellung der Bewegungs- und Funktionsfähigkeit, sowie die Erhaltung und Förderung der Gesundheit.

Mit Krankengymnastik lassen sich durch aktive und passive Bewegungen des Körpers Krankheiten, Verletzungen oder Beschwerden heilen.
Diese Behandlung wird vorbeugend, therapieunterstützend und wird in der Rehabilitation eingesetzt. Sie findet Anwendung in der Orthopädie (z.B. Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, Haltungsfehler), Neurologie
(z.B. bei Schlaganfallpatienten), Gynäkologie (bei Schwangerschaften) und Chirurgie (z.B. nach Operationen des Bewegungsapparates).
Innerhalb der Krankengymnastik werden verschiedene Techniken wie funktionelles Üben, Mobilisation, Haltungsübungen oder Atemübungen trainiert

In der Physiotherapie spielt die manuelle Therapie eine wichtige Rolle. Bei der manuellen Therapie sind unsere Hände die wichtigsten Werkzeuge.

Diese Anwendung wird nicht nur bei der Behandlung von Funktionsstörungen eingesetzt, sondern sie wird auch bei der Diagnose dieser Störrungen verwendet.

Die manuelle Therapie befasst sich mit speziell diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die der Erkennung und Behandlung von reversiblen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat dienen. Es handelt sich hierbei um spezielle Handgriffe welche sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen eingesetzt werden. Auch die Muskulatur wird durch Weichteiltechniken, mit verschiedenen Entspannungs- und Dehnübungen, bearbeitet, dass sie sich dem neugewonnen Gelenkspiel wieder anpassen kann. Alle Techniken finden sowohl bei Funktionsstörungen an den Extremitätengelenken, als auch an den Gelenken der Wirbelsäule ihre Anwendung. Sind Muskeln verspannt, können sie die Bewegung von Gelenken stören und Blockierungen verursachen.

Indikationen können zum Beispiel sein: Funktionsdefizite an den Gelenken, Bewegungseinschränkungen, Kopf-, Nacken- und ­Rückenschmerzen, Artrosen an Knie,Hüfte u.s.w.

Ihr Kiefer knackt, Kopf und Gesicht schmerzen und Sie haben Beschwerden beim Kauen? Dies können Symptome einer Störung im Bereich des Kiefergelenkes sein (CMD = Craniomandibuläre Dysfunktion). Auch hier kann die Manuelle Therapie angewendet werden.

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist eine Störung des Kausystems, die häufig mit Kieferfehlstellungen einhergeht. Es kann vielfach zu Schmerzen im Kopfbereich kommen. Da der Mensch auf Fehlstellungen komplex reagiert, sind Ursachen und Folgen einer Fehlstellung im gesamten Körper zu finden.

Typische Symptome sind:

  • Ein- oder beidseitige Kopf- oder Kauschmerzen
  • Nacken-/ Schulterverspannungen
  • Rückenschmerzen
  • Zähneknirschen und Knacken im Kiefergelenk
  • Verhärtungen in der Wange
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Verminderte Mundöffnung

Sprechen Sie uns an. Gemeinsam finden wir ­heraus, wie auch Sie von der Kiefergelenksbehandlungen profitieren können!

Schlingentischbehandlung

Der Schlingentisch ist eine feste Gerätekonstruktion. Ganz bequem liegt der Patient auf der Therapieliege.

Das Becken, die Beine oder auch der Kopf und die Arme werden in Baumwollschlingen gelegt, die an der Decke des Schlingentisches befestigt sind. Durch diese Aufhängung wird die Schwerkraft des gesamten Körpers oder Teilen des Körpers aufgehoben. Somit ist es möglich, den Körper zu entlasten, Bewegung zu erleichtern, Muskulatur zu dehnen oder zu kräftigen, Gelenke zu stabilisieren u.v.m.

Der Schlingentisch ist ein wichtiges Hilfsmittel zur Unterstützung der Therapie.
Häufig findet der Schlingentisch Anwendung bei Patienten mit Bandscheibenproblemen. Hierbei wird eine Position gefunden, in der der Patient möglichst schmerzfrei oder schmerzarm liegen kann. Durch die Aufhängung mit gezieltem Zug wird der Rücken entlastet und kann sich entspannen. Auf diese Weise lässt der Schmerz oft spontan nach.

Wenn der akute Schmerz behandelt wurde, ist es sehr wichtig,die Muskulatur anzuregen, um damit die im Akutstadium eingenommene Schonhaltung wieder abzubauen.

Inkontinenzbehandlung (Beckenbodentraining)

Beckenbodentraining dient dazu, die Muskulatur des Beckenbodens zu trainieren. Dies ist wie bei jeder anderen Muskelgruppe möglich. Allerdings ist ein gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur für viele Menschen schwierig, weil es sich dabei um „unsichtbare“, im Körperinneren verborgene, Muskeln handelt. Die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Beckenbodentraining ist die Fähigkeit, den Beckenboden wahrzunehmen und erst einmal isoliert anspannen zu können.

Deshalb wird empfohlen, sich ein Beckenbodentraining zunächst von einer geschulten Person z.B.einem Physiotherapeuten vorführen zu lassen, um das Training der richtigen Muskelpartien zu erlernen.

Richtig und vor allem konsequent durchgeführt, ermöglicht ein Beckenbodentraining die Stärkung und Straffung der Beckenbodenmuskulatur und dient somit etwa der Vorbeugung und Behandlung einer Harninkontinenz infolge Beckenbodenschwäche und Überlastung der Schließmuskeln.

Ein nicht oder schlecht trainierter Beckenboden kann zu vielfältigen Problemen führen. In Folge von Schwangerschaft und Geburt, Übergewicht und Alterung kann es zu Blasensenkungen und Gebärmuttersenkungen kommen, was auch zu Harninkontinenz oder sogar Stuhlinkontinenz führen kann. Nach der Geburt hilft ein Beckenbodentraining, welches zumeist im Rahmen der Rückbildungsgymnastik durchgeführt wird, den stark beanspruchten und gedehnten Beckenboden zu stärken. Beckenbodentraining wirkt aber auch vorbeugend.

Männer sind aufgrund ihrer unterschiedlichen Anatomie im Vergleich zu Frauen wesentlich weniger von den Folgen eines schwachen Beckenbodens betroffen. Allerdings gehört ein Beckenbodentraining zur unerlässlichen Rehabilitation z.B. nach Prostatakrebsoperationen. Nach einer solchen Operation sind die meisten Männer zunächst harninkontinent. Durch Beckenbodentraining ist bei 90 Prozent der Operierten eine Wiederherstellung oder zumindest deutliche Verbesserung der Kontinenz zu erreichen.

Kinesio-Taping

Kinesio Tapes sind elastische Tapes, die abhängig von der jeweiligen Anlagetechnik, sich unterstützend auf die Wiederherstellung des muskulären Gleichgewichts auswirken. Kinesio Taping wird nicht nur zum Lindern, sondern auch präventiv zum Vermeiden von Beschwerden genutzt.

Ist Kinesio-Taping ein Wundermittel? Das heilende Klebeband aus Japan kommt vielfach im Spitzensport zum Einsatz und ist inzwischen nicht nur Fußball-Fans ein Begriff. Profitieren auch Sie von dieser sanften und innovativen Form der Schmerztherapie. Mit der richtigen Anlagetechnik des Kinesio-Tapes werden Gelenkfunktionen verbessert, die Muskelspannung kann gezielt gesteigert oder gesenkt werden. Ihre Beweglichkeit wird optimiert, ohne dabei Bewegungen einzuschränken.

Leiden Sie unter …

  • Rückenschmerzen?
  • Gelenkschmerzen?
  • Kopfschmerzen?
  • Muskelverspannungen?

Viele Patienten mit einer solchen Schmerzsymptomatik empfinden durch Kinesio-Taping eine deutliche Linderung ihrer Beschwerden. Bei akuten Verletzungen werden außerdem die körpereigenen Heilungs­prozesse beschleunigt. Nach einer physiotherapeutischen Behandlung angelegt, kann das ­Kinesio-Tape die Behandlungserfolge ­stabilisieren und verlängern.

Medizinisches Funktionstraining

in Form eines Personal Trainings

Hierbei handelt es sich um ein individuell auf Sie  abgestimmtes Trainingsprogramm unter therapeutischer Anleitung.
Das Medizinische Funktionstraining ist ein individuelles Training mit und ohne Geräte.

Nach einer physiotherapeutischen Eingangsuntersuchung wird für Ihre Bedürfnisse ein individueller Trainingsplan erstellt, den Sie in angenehmer Atmosphäre umsetzen können. Der Trainingsplan wird nach Wunsch regelmäßig durch den Therapeuten kontrolliert. Neben der gezielten Belastungssteigerung einzelner Muskelgruppen führt dieses Trainingsprogramm zur Verbesserung der Kraft und der Beweglichkeit des gesamten Bewegungsapparates und hat gleichzeitig einen positiven Effekt auf Ihr Herz-Kreislaufsystem.

Der dann gestärkte Bewegungsapparat besitzt eine wesentlich höhere Widerstandsfähigkeit gegen anfallende Schmerzen der Wirbelsäule und der Extremitäten.

Grundlagen und Vorteile des Medizinischen Funktionstrainings

Im orthopädischen Bereich liegt ein großer Teil der Ursachen für Krankheiten und Beschwerden in einer pathologisch veränderten Muskulatur. Hierzu gehören Abschwächung der Muskelkraft, falsche Kräfteverteilung zwischen einzelnen sich gegenseitig beeinflussenden Muskelgruppen, wie auch fehlende Elastizität und Dehnbarkeit einer Muskelgruppe. All diese Faktoren beeinflussen Stabilität und Funktion der Wirbelsäule und Gelenke negativ. Wesentlicher Aspekt der Behandlung ist es also die gestörte Muskelfunktion wieder zu normalisieren.

Hierzu gehört:

  1. Wiederherstellung der Dehnbarkeit und Elastizität eines Muskels bzw. einer Muskelgruppe
  2. Wiederherstellung einer physiologischen Kräftebalance zwischen den Muskelgruppen
  3. Kräftigung der abgeschwächten Muskeln
  4. Verbesserung der Inter- und Intramuskulären Koordination

Die Trainingsphysiologie hat in den letzten Jahren die nötigen wissenschaftlichen Erkenntnisse geliefert, wie die muskulären Verhältnisse sein sollten und wie sie optimalerweise hergestellt werden können. Nicht zuletzt hat die Medizinische Trainingstherapie mittlerweile ihren festen Platz im Rahmen der orthopädischen und neurologischen Rehabilitation.

Die Trainingsphysiologie liefert eine zuverlässige und optimale Methodik für eine qualitativ und zeitlich effiziente Behandlung, ohne hierbei den Patienten bzw. seine Muskulatur zu überfordern.

Die Steigerung der Leistungsfähigkeit soll zur Beschwerdefreiheit verhelfen. Besonders mit zunehmendem Lebensalter dient die Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten der Sturzprophylaxe. Hier liegen auch die gravierenden Unterschiede zum Fitnesstraining: Zur Trainingstherapie bedarf es neben einer exakten Diagnose einer wissenschaftlich fundierten Funktionsanalyse mit quantitativer Auswertung, einer individuellen Festlegung und auch Fortschreibung des Trainingsplanes, sowie einer ständigen kompetenten Überwachung und Anleitung durch qualifizierte Berufe: Diplomsportwissenschaftler oder Physiotherapeuten.

Dieses Angebot richtet sich an Selbstzahler, also Menschen die Bereit sind in ihre Gesundheit zu investieren.
Bitte verwechseln Sie dieses Angebot nicht mit den von den gesetzlichen Krankenkassen angebotenem Funktionstraining oder Rehasport. Dieses bieten wir in unsere Praxis nicht an.

Wir hoffen, wir können Ihnen mit diesen kurzen Angaben die Notwendigkeit und Zielsetzung des Medizinischen Funktionstrainings als wissenschaftlich abgesicherte Therapieform verdeutlichen.

Physiotherapie bei neurologischen ­Erkrankungen

Bestimmte Erkrankungen von Gehirn und Rückenmark können Haltung und Bewegungsabläufe stören. Hier setzen wir die Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage ein, z.?B. bei Schlaganfällen, Morbus Parkinson, Multipler ­Sklerose, Schädel-Hirn-Verletzungen, Querschnitts- und anderen Lähmungen.
Bobaththerapie

“Bewegung wird eigentlich nicht gelehrt. Vielmehr soll das Gefühl für Bewegung  vermittelt werden, und zwar so alltagsnah wie möglich.”
Zitat: Berta Bobath

Das Bobath Konzept entstand in den 40 er Jahren durch das Ehepaar Berta und Dr. Karel Bobath.

Gemeinsam stellten sie fest, dass Spastizität beeinflussbar war, woraus der Grundgedanke des Bobath Konzeptes entstand.

Das Bobath-Konzept nutzt die Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu organisieren. Der Fokus liegt dabei auf Ihren individuellen Möglichkeiten und Grenzen.Hauptziel unserer Behandlungen ist die Förderung oder Wiederherstellung natürlicher Bewegungsabläufe. Die schrittweise Wiedergewinnung von Mobilität und Leistungsfähigkeit bringt Ihnen neue „alte“ Selbstständigkeit zurück. Einen möglichst normalen Alltag führen zu können, bedeutet für viele Patienten ein großes Plus an Lebensqualität!

Das Bobath Konzept ist heute eine weltweit anerkannte Therapiemethode für die Behandlung von Schädigungen des zentralen Nervensystems (z.B. Schlaganfälle, Multiple Sklerose, Schädel- Hirn Trauma, Erkrankungen des Rückenmarkes, Morbus Parkinson uvm), die mit Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen, Sprachverlust, Störung der Körperselbstwahrnehmung und Spastik einhergehen.

Das Konzept setzt darauf, Bewegungen neu zu erlernen. Das Gehirn soll die nicht genutzten Körperzonen und vergessenen/ ausgelöschten Bewegungsabläufe wieder entdecken lernen. Durch intensive Förderung und Stimulation lässt sich beispielsweise die gelähmte Körperseite in kleinen Schritten reaktivieren. Das Gehirn organisiert sich neu, indem gesunde Hirnteile nach und nach die Steuerung übernehmen.

Das Ziel dieser Behandlungsmethode ist die Hemmung pathologischer Bewegungsmuster ( z.B. Spastik) und die Anbahnung eines physiologischen funktionellen (“normalen”) Bewegungsverhaltens.

Die Therapie ermöglicht dem Patienten, seinen Alltag besser zu bewältigen, wodurch sich seine Selbstständigkeit und Lebensqualität erhöht.

Specials

Sling-Training-Therapie

TRX Training

Was ist TRX Training?

Es ist ein neues, innovatives und effektives Ganzkörpertraining. Beim TRX handelt es sich um ein Seilsystem mit zwei Schlaufen für die Hände bzw. Füße. Beim normalen Gerätetraining arbeitet der Körper mit festen Hebeln und statischen Achsen. Im Gegensatz dazu befindet sich der Körper beim TRX Training in einer freien und instabilen Lage.

Jede Übung beansprucht daher zahlreiche Muskelgruppen gleichzeitig und erfordert den Einsatz der vollen Körperspannung. Insgesamt werden nicht nur Kraft und Ausdauer verbessert, sondern es werden auch die koordinativen Fähigkeiten und der Gleichgewichtssinn geschult.

Auch bei der Behandlung von häufigen orthopädischen Erkrankungen (besonders Rücken, Schulter und Knie) und Sportverletzungen wird das TRX in der Revitalis-Praxis von den Physiotherapeuten sehr erfolgreich eingesetzt.

Das TRX Training beugt Beschwerden am Muskel-Skelett-System wirksam vor, indem die kleinen wirbelsäulen- und gelenk stabilisierenden Muskeln durch Übungen in geschlossener oder offener Muskelkette aktiviert werden. Diese kleinen stabilisierenden Muskeln lassen sich durch diese Trainingsform direkt ansteuern. Die Sling Training Therapie ist ein ganzheitliches Konzept für eine aktive Behandlung und aktives Training mit dem Ziel, langfristig Beschwerden im Muskel- und Skelettsystem zu verbessern oder zu beheben. Das ganzheitliche Konzept basiert auf den Grundelementen, die heute im Bereich des aktiven Trainings und der aktiven Rehabilitation als die wichtigsten gelten.

Anwendungsgebiete:

  • lokale Stabilisierung
  • Sensomotorik, Muskelkraft
  • Muskelausdauer
  • Muskelatropathien

Therapieziel: Stabilisierung und Kräftigung der Muskulatur

Slashpipe-Traning

Eine bestimmte Wassermenge bewegt sich permanent im Inneren der Röhre und sorgt dabei für eine stete, nicht kontrollierbare Eigendynamik. Je nach Körperposition, Bewegungsgeschwindigkeit und -winkel muss der Trainierende die auftretenden Kräfte durch bewusstes Stabilisieren ausgleichen.

HEILE DICH DURCH DIE KRAFT DES WASSERS!

Das Training fördert neben Kraft und Kraftausdauer auch die inter- und intramuskuläre Koordina­tion. Durch die sichtbare Bewegung des Wassers bekommt das Gehirn zusätzliche Informationen, die sofort verarbeitet und dann blitzschnell an den Bewegungsapparat zurückgespielt werden – im weiteren Sinne also eine Art Biofeedback-Training.
Beim Training mit der SLASHPIPE sind unterschiedliche fitness Niveaus und gesundheitliche Probleme kein Thema mehr. Jeder sollte so trainieren wie es für ihn richtig ist. Wir führen sie durch die Programme, die sich speziell mit Knie, Schulter, Hüfte und Rücken Problematiken beschäftigen. Heile Dich durch die Kraft des Wassers.
Nach Verletzungen, Operationen oder chronischen Schmerzzuständen weist der Körper durch die Ruhigstellung der entsprechenden Gelenke (z.B. Schulter-, Knie-, Hüftgelenk) deutliche Defizite auf. Diese sollen funktions- und sportartspezifisch rehabilitiert und trainiert werden.
Zur vollständigen Wiederherstellung der verletzten Struktur wird dafür neben der physikalischen Therapie das medizinische Aufbautraining eingesetzt.

In Zusammenarbeit mit Ärzten, Sportlehrern und Physiotherapeuten wurde dieses individuellen Trainingskonzepte erstellt. Die SLASHPIPE stellt dabei ein Gerät zur Verfügung, mit dem spezielle Kraft-, Ausdauer-, Koordinations-Übungen durchgeführt werden können.

ZIELE DES MEDICAL SLASHING

  • Bekämpfung von Rückenschmerzen
  • Erhöhte körperliche Leistungsfähigkeit
  • Erlernen physiologischer Bewegungsabläufe
  • Kräftigung der Rückenmuskulatur zu Vorbeugung von Wirbelsäulenbeschwerden
  • Kräftigung der Wirbelsäule und somit eine Entlastung des passiven Bewegungsapparates
  • Sicherung der Gelenke in ihrer Funktion und Struktur durch Muskulatur
  • Stabilisation des Körpers durch eine gut koordinierte Haltemuskulatur
  • Verbesserte Sturzprophylaxe
  • Verbesserung der Belastbarkeit
  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Verbesserung der Koordination
  • Verbesserung der Muskelkraft und Kraftausdauer
Faszientraining

Faszien. Kaum ein Bericht in den einschlägigen Fachmedien kommt seit längerem ohne dieses Wort aus. In der Physiotherapie und der sportgestützten Therapie hat sich ein völlig neuer Ansatz durchgesetzt. Doch warum sind die Faszien und deren Berücksichtigung in der ganzheitlichen Betrachtung eines Patienten so wichtig?

Bis vor kurzem fristeten die muskulären Bindegewebe (Faszien) in der muskuloskeletalen Forschung ein Schattendasein und wurden hauptsächlich als Verpackungsorgan für die “eigentlichen” Strukturen wie Muskeln, Knochen, Bandscheiben, Organe etc. betrachtet. Doch neueste Forschungen belegen, dass die Faszien viele wichtige Körperfunktionen übernimmt.

  • Eigenständiges Organ, das den Körper stützt und formt
  • Enthält viele Nervenendigungen, Schmerz- und Bewegungssensoren
  • Zentrales Organ der Körperwahrnehmung (Einfluss auf Imunsystem und Psyche)
  • Eigenständige Kontraktion
  • Kraftübertragung von Muskel zu Muskel
  • Muskelkoordination und reibungslose Funktion
  • Faszien verbinden unsere Knochen, Muskeln, Sehnen und Organe.
  • Werden sie falsch oder zu stark belastet, können sie verkleben

Die Faszientherapie löst Verspannungen

Der Daumen geht tief hinein in die Haut, der Schmerz schwillt an – und löst sich. Dann arbeitet der Therapeut mit Zug und flächigen Bewegungen entlang der Bahn in Bein, Arm oder Rücken, auf der sich der Schmerz entlangzieht. Nein, hier wird kein Muskel, sondern eine Faszie behandelt.

„Unter Faszien versteht man alle kollagenen, faserigen Bindegewebe als Teil eines körperweiten Netzwerks“, erklärt Robert Schleip, Direktor der Fascia Research Group, Division of Neurophysiology an der Universität Ulm. „Faszien umgeben jeden Muskel, jedes Organ und jede Bandstruktur und vernetzen so unseren ganzen Körper.“ Sie ermöglichen Bewegungsfreiheit der Gelenke in vielerlei Richtungen.

In der faszialen Hülle ist eine Vielzahl von Dehnungsrezeptoren verbunden, was für die Wahrnehmung des eigenen Körpers wichtig ist. Diese Hülle ist überdies ein Kommunikationssystem: „Ein Teil der biochemischen Stoffe wird über das Fasziensystem weitergeleitet“, erklärt Norbert Neumann vom Bundesverband Osteopathie in Weiden.

„Ebenso enthalten Faszien Nervenendigungen, die Informationen vermitteln“, ergänzt Christian Schneider von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie. Sei ein Organ zum Beispiel geschwollen, gelte das auch für seine Faszie. Dann werde quasi ein SOS-Signal an das Hirn übermittelt.

Fehlbelastung lässt Faszien verkleben

Die kollagenen Fasern sind normalerweise parallel zueinander angeordnet. Doch durch Fehl- oder Überbelastung ebenso wie durch Bewegungsmangel können sie sich verdrehen, verkleben oder verfilzen. Die Folge können Gelenk- oder Rückenschmerzen, fehlendes Balancegefühl, Taubheitsgefühl oder Kribbeln sowie Bewegungseinschränkungen sein. Bei ständigem Stress erhöht sich der fasziale Tonus, das Zusammenziehen der Faszien. Dies äußert sich durch Verspannungen oder Steifheit im ganzen Körper.

Dagegen hilft eine gezielte Faszientherapie.

Faszientherapie hilft gegen akute und chronische Beschwerden

Die Behandlung ist geeignet für akute ebenso wie für chronische Beschwerden. Aber auch jeder Patient selbst kann etwas tun: Wer sich zu mehr Bewegung und ausgewogener Ernährung aufrafft, kann laut Schleip innerhalb von sechs Monaten bis zwei Jahren ein ehemals sprödes Fasziennetzwerk in ein belastbares und flexibles Fasernetz umbauen.

Massagen

„Massage“ kommt aus dem Französischen von „masser“ und heißt massieren. Sie wird durch Streichung, Knetung, Reibung und Klopfen ausgeführt. Die entstehende mechanische Beeinflussung durch diese Reize auf Haut-, Bindegewebe und Muskulatur bewirkt eine lokale Steigerung der Durchblutung, sowie eine Entspannung der Muskulatur. Zusätzlich sind Schmerzlinderungen und Wirkungen auf innere Organe weitere Nebeneffekte.

Die klassische Massage ist wohl eine der ältesten Therapieformen der Menschheit.

Schon alte Kulturen, wie z.B. die Atzteken, die Chinesen, die Griechen oder die Römer, schätzten und nutzten die wohltuende Wirkung der Massage.

Die klassische Massage ist eine Behandlungsform der Haut, des Bindegewebes und der Muskulatur einzelner und mehrerer Körperabschnitte. Sie ist wissenschaftlich und medizinisch anerkannt.

Durch gezielte Massagegriffe sorgt der Therapeut für eine bessere Durchblutung in den Behandlungsgebieten. Dadurch verbessert sich der Stoffwechsel der Haut, dem Bindegewebe und der Muskulatur. Somit kommt es zur Entspannung und zum Nachlassen von Verspannungen und der damit verbundenen Schmerzen.

Eine angenehme Reaktion der Massage ist die positive Einflussnahme auf das vegetative Nervensystem, welches zu einer allgemeinen Entspannung führt.

Wirkung

Massagen wirken bei einer Vielzahl von Beschwerden. Zum Beispiel lässt sich feststellen:

  • Steigerung der Blutzirkulation im Behandlungsbereich
  • Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz
  • Entspannung der Muskulatur
  • Schmerzlinderung
  • verbesserter Zellstoffwechsel des Gewebes
  • psychische Entspannung
  • Schlackstoffe werden abgebaut
  • Vernarbungen und Verklebungen werden gelöst
  • Entgiftung wird angeregt
Wellness-massagen

Freuen Sie sich auf eine wohltuende Massage in Verbindung mit angenehmen Duft und der Wirkung ätherischer Öle.

Die angenehmen Düfte, das warme Öl auf der Haut und die entspannenden Massagetechniken fördern die heilsame Entspannung von Körper, Geist und Seele.

Aromaölmassagen befreien von Stress, heben die Stimmung und wirken Verspannungen sowie mentaler Niedergeschlagenheit entgegen.
Reine, natürliche Inhaltsstoffe dringen tief in die Haut ein und stimulieren das Nerven-,Blut- und Lymphgefäßsystem.
Die natürlichen Öle pflegen ideal die Haut, die Wirkstoffe werden durch die Massage besser aufgenommen.

Kraft tanken und entspannen
Lassen Sie sich von der Magie der heißen Steine verwöhnen

Seit Jahrhunderten ist die heilende Kraft der Wärme in allen Kulturen bekannt.

Die Hot Stone Massage ist eine Kombination aus wohltuender Massage und tiefgreifender Wirkung der erwärmten Massagesteine.

Die Hot-Stone-Massage ist eine einzigartige, sehr wirkungsvolle Methode, die Körper, Geist und Seele anspricht.
Dabei handelt es sich um die geniale Verbindung aus Ganzkörpermassage, Energiearbeit, Einsatz von Wärme- und Kältereizen, sowie der Wirkung von warmen Ölen.
Viele Kulturen aus dem asiatischen Raum, aus Nord- und Südamerika oder Hawaii, benutzen Steine für Rituale und Heilzwecke schon seit Jahrtausenden.

Indianer gehen davon aus, dass alles was existiert, belebt ist und eine Seele hat. Selbst der härteste Stein ist für sie kein totes Material, da er altes Wissen gespeichert hat, Botschaften aussendet und die Selbstheilungskräfte anregen kann.

Im Wasserbad auf 60°C erhitzte Basaltsteine aus natürlichen Lavagestein , sowie Specksteine kommen zur Anwendung.

Danach folgt die entspannende Massage entlang der Meridianbahnen, welche sowohl mit den warmen Steinen, als auch mit den Händen unter Zugabe von erwärmten Aromaölen durchgeführt wird.

Die Steine werden auf bestimmte Energiepunkte gelegt, um den Energiefluss zu harmonisieren und damit auch bestimmte Körperfunktionen zu regulieren.
Die angenehme Wärme in Verbindung mit der Massage vermitteln dem Körper ein hohes Maß an Wohlgefühl und Entspannung.

Gepflegt und berührt zu werden, sich entspannen, in eine andere Welt eintauchen, sich verwöhnen lassen und mit allen Sinnen genießen…
…dies sind grundlegende Bedürfnisse, die Menschen haben.

Fußreflex-Therapie nach Hanne Marquardt

Die Fußreflextherapie oder Fußreflexzonenmassage ist eine Behandlungsform, die sich im Lauf von vielen Jahren ausaltem Volkswissen zu einer exakt ausgearbeiteten Spezialtherapie entwickelt hat. Sie ist mehr als eine übliche Fußmassage, denn sie kann außer einer lokalen intensiven Durchblutung eine Heilung oder Verbesserung sämtlicher gestörter Organ- und Gewebefunktionen der Patienten bewirken (siehe Studie des Uniklinikums Jena von 2006).

Die Reflexzonentherapie ist eine manuelle Therapieform und hat einen bedeutenden Platz in der alternativen Medizin. Die Beschwerden werden nicht isoliert betrachtet, sondern werden in Bezug mit dem ganzen Menschen gesetzt. Die Füße sind ein sogenanntes „Mikrosystem”,in dem der ganze Mensch reflektiert wird. Dadurch ist eine individuelle Behandlung möglich. Die Wirkungen erstrecken sich auf den körperlichen, als auch auf den seelisch- emotionalen Bereich.

  • Die RZF (Reflexzonentherapie am Fuß) passt besonders gut in die heutige Zeit:
  • Sie hat einen umfassenden Anwendungsbereich und vermittelt durch die Berührung
  • an den Füßen zwischenmenschlichen Kontakt und Vertrauen.
  • Sie arbeitet mit der Lebenskraft und nicht gegen die Krankheit. Sie erfasst nicht nur das Symptom sondern auch die Ursache der Erkrankung.
  • Sie kann in jedem Lebensalter eingesetzt werden – vom Säugling bis zum alten Menschen.

Die Form des Fußes entspricht der Form eines sitzenden Menschen. Die Füße sind der Spiegel des Körpers.

Die Form des Fußes.

Der sitzende Mensch

Im Fuß haben alle Körperzonen des Menschen ihre zugeordneten Stellen. Dies sind die Reflexzonen, die die augenblickliche Verfassung des Menschen bildschirm-ähnlich im Kleinen am Fuß wiedergeben. Es wird mit gezielten Griffen im Sinne einer Be-HAND-lung gearbeitet, um die im Menschen gestörte und geschwächte Lebenskraft zu ordnen und zu harmonisieren. Der Schmerz, der durch den speziellen Griff an manchen Stellen am Fuß ausgelöst werden kann, ist eine Art „Wegweiser“ auf der „Landkarte“ der Füße. Er zeigt uns den Weg zu den behandlungsbedürftigen Stellen am Fuß. Ein gesunder Mensch hat üblicherweise einen schmerzfreien Fuß, der sich warm und elastisch anfühlt und gut durchblutet ist. Kein anderes menschliches Organ trägt geduldig so viel an Last und hilft uns zugleich, zielstrebig durch unser Leben zu gehen – jahraus, jahrein – wie die Füße.

Reflexzonentherapie am Fuß nach Hanne Marquardt – Patienteninfos

Reflexzonentherapie – über die Füße den ganzen Menschen behandeln

Sie haben sich schon für die Hanne-Marquardt-Fussreflex® entschieden? Eine gute Wahl! Bei vielen Beschwerden haben wir positive Erfahrungen mit der Fussreflexzonentherapie. Hier eine Auswahl der wichtigsten Indikationen:

  • Wirbelsäulenerkrankungen, Gelenkbelastungen und muskuläre Fehlspannungen
  • Kopfschmerzen
  • Verdauungsstörungen
  • Nierenbeschwerden und Blasenstörungen
  • Unterleibsbeschwerden, z.B. Menstruationsschmerzen, Prostataleiden
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Atemwegserkrankungen
  • Allergien
  • Schlafstörungen
  • Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung
  • Für Kinder gut geeignet

Auch schwer kranke Menschen können durch die RZF Unterstützung finden. Fragen Sie die
Nehmen Sie sich Zeit! Eine Behandlung dauert meist 30 bis 40 Minuten, anschließend folgen ca. 20 MinutenNachruhezeit.
Sechs bis acht Behandlungen können bereits viel bewirken, manchmal bedarf es mehr, gelegentlich genügt auch schon eine Akutbehandlung. Die Befundaufnahme zu Beginn einer Serie nimmt ca. 45 -60 Minuten in Anspruch.

Probierens Sie es aus!

Sportmassage

Eine Sport-Massage dient in der Regel zur Entspannung und Lockerung von Verspannungen nach sportlichen Aktivitäten oder auch zur Vorbereitung für Trainings oder Wettkämpfe. Die qualifizierten Physiotherapeuten von Revitalis bringen mit einer Sportmassage auf einfühlsame aber zielgerichtete Art und Weise verspannte Muskelpartien zur Ruhe und Entspannung.

Bei einer solchen Sportmassage werden Verkrampfungen gelöst, Muskulatur und Sehnen gedehnt und Muskelüberanspruchung und Schmerzen werden so schneller gelindert sowie Verletzungen schneller geheilt.

Bei stark beanspruchten Muskelgruppen kommen unterschiedliche Massagetechniken zum Einsatz. Diese fördern die Durchblutung des Gewebes, entkrampfen die Muskeln und regen unterforderte Muskeln an.

Die Sportmassage soll zur Regeneration und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit dienen und das allgemeine Wohlbefinden des Sportlers so gefördert werden. Die Intensität wird je nach Person und Verletzung bzw. Verspannung des Patienten angepasst, nur so ist eine individuelle Behandlung und ein gezielter Behandlungserfolg möglich.

Finden Sie durch Shiatsu zur innerer ­Balance und umfassendem Wohlbefinden. Eine ­Behandlung mit ­Shiatsu bringt die Energie Ihres ­Körpers zum Fließen. Durch wohltuende Berührungen und sanften Druck mit Hand­flächen, Daumen, Ellbogen oder Knien wird dabei das Nervensystem positiv beeinflusst.

Der Körper gerät in einen Zustand tiefer Entspannung, in dem die Selbstheilungskräfte aktiviert und Blockaden gelöst werden.

Diese positiven Effekte können Sie für sich vorbeugend oder als gezielte Hilfe bei körperlichen und seelischen Beschwerden nutzen. Shiatsu ist als Element der Traditionellen ­Chinesischen Medizin besonders geeignet für die Therapie chronischer Schmerzzustände.
Shiatsu kann helfen bei

  • Kopfschmerzen
  • Nacken- und Rückenschmerzen
  • Schulter- und Hüftschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden

Manuelle Lymphdrainage

Bei der manuellen Lymphdrainage wird das Lymphsystem durch verschiedene Massage- und Grifftechniken aktiviert. Dadurch wird der Rücktransport der Gewebeflüssigkeit ins Venensystem unterstützt. Hilfreich ist die Lymphdrainage bei sämtlichen orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen,
wie Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen und Muskelfaserrissen.

Auch bei Schwellungen nach Operationen wird die manuelle Lymphdrainage angewendet.

Die manuelle Lympdrainage ist eine Massagetechnik (nach Asdonk / Földi / Vodder) mit systematischer Anordnung und rhythmischer Folge von Spezialgriffen. Die Behandlungsmethode aktiviert die Bewegung der Lymphe (Körperflüssigkeit im Gewebe).

Bei einem Ödem (Schwellungen, “Wasser”) wird mittels der Lymphdrainage der Abfluss der Flüssigkeit über das Lymphgefäßsystem und Venengefäßsystem gefördert und trainiert. Zusätzlich kommt es zur Lockerung des tieferen Bindegewebes und zur Steigerung der Motorik im Lymphsystem.

Ziel dieser Therapie ist Entstauung des Gewebes, Schmerzreduktion und Anregung zur Heilung besonders nach operativen Eingriffen. Die Lymphdrainage ist angezeigt bei

  • Lymphödemen primärer und sekundärer Art,
  • nach Krebserkrankungen mit nachfolgender Lymphproblematik z.B. Armlymphödem nach Mamma-Ca,
  • Lipödemen und deren Kombinationsformen,
  • posttraumatische und postoperative Schwellungen,
  • Fibromyalgie und
  • rheumatischen Erkrankungen.

Die Behandlungszeiten liegen bei 30 / 45 / 60min. Entsprechend der Diagnose wird diese Zeit vom Arzt festgelegt.
Die Manuelle Lymphdrainage mit Kompressionsverband wird auf Verordnung durchgeführt.

Physikalische Therapie

Die physikalische Therapie ist der planmäßige Einsatz mechanischer, thermischer und elektrischer Energie. Die Therapiemöglichkeiten bestehen in verschiedenen Wärmemaßnahmen (Heißluft oder Fango), Gleichstrom, Infrarot-Licht und Kältetherapie. Hauptindikatoren liegen in der Schmerzbekämpfung, Erhaltung und Verbesserung der Funktion des Bewegungsapparates (Beweglichkeit, Belastbarkeit, Muskelkraft), Verbesserung von Durchblutung und Nährstoffversorgung der verschiedenen Gewebe sowie die Verbesserung der Reaktionsfähigkeit und der allgemeinen körperlichen Fitness.
Die Ultraschall-Therapie ist ein Heilverfahren, welches zur Reduktion von Schmerzen und zur Verbesserung der Durchblutung im Weichteilbereich durchgeführt wird. Bei der Therapie mit Ultraschall wird Strom in hochfrequente Schallwellen umgewandelt.

Diese Schallwellen erzeugen einen Druckwechsel im Gewebe und dadurch eine mechanische Vibration, die das Gewebe in Schwingungen versetzt, was man sich als ” Mikro- Massage” vorstellen kann, welche bis zu einer Tiefe von 8 cm in das Gewebe eindringen kann.

Da der Ultraschall von der Luft reflekriert wird, verwendet man zur Übertragung der Schallwellen vom Schallkopf in den Körper ein Kopplungsmittel, in der Regel ein wasserhaltiges Gel oder man beschallt unter Wasser.

Bei der Phonophorese wird mit Hilfe des Ultraschalls ein Medikament leichter in die Tiefe des erkrankten Gewebes transportiert.

Beispiele für Einsatzgebiete der Ultraschalltherapie sind:

  • Arthrosen ,Narbenverklebungen
  • Epicondylitis ,Morbus Bechterew
  • Muskel- und Sehnenbeschwerden
  • Spondylose
  • Bursitis
  • Ischialgie
  • Cervico- Brachialsyndrom
  • Schultergelenksaffektionen
  • posttraumatische Zustände
  • Hämatome
  • Frakturen zur Callusbildung
  • Distorsionen
  • Luxationen
Die heiße Rolle

Die heiße Rolle bietet die Möglichkeit der gezielten Wärmeanwendung mit gleichzeitigem Massageeffekt.

Durch die Wärme und den Druck kommt es zu einer deutlichen Mehrdurchblutung der behandelten Körperstellen. Auf Grund der gut wählbaren Intensität der Wärmezufuhr ist bei sehr geringer Kreislaufbelastung hohe Wirksamkeit erreichbar.